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res:
  bibo_abstract:
  - "Unternehmen operieren zunehmend in einem schwierigen Umfeld: Die Innovationsdynamik
    nimmt zu; die Produktlebenszyklen werden kürzer; gleichzeitig werden die Produkte
    komplexer; der harte Wettbewerb zwingt die Unternehmen, auf Marktveränderungen
    zu reagieren. Aus dieser Entwicklung resultieren hohe Anforderungen an die Gestaltung
    der Fertigungsprozesse. Im Wesentlichen kommt es darauf an, die Fertigungsprozesse
    möglichst rasch an die neuen Gegebenheiten anzupassen, bzw. neue Fertigungsprozesse
    so zu planen, dass sie auf Anhieb die erforderlichen Resultate bringen.\r\nEin
    wichtiges Mittel hierfür der Einsatz von Materialflusssimulationen. Hierzu ist
    zunächst die Erstellung eines Simulationsmodells notwendig. Dafür wird in einem
    ersten Schritt das zu betrachtende System analysiert und ein rechnerinternes Modell
    erzeugt. Dieses beinhaltet die Modellierung von Funktionen, Prozessen, Verhaltensweisen
    oder Regeln, die im Modell die tatsächlichen Wirkzusammenhänge im Unternehmen
    widerspiegeln sollen. Die so modellierten Aspekte sind untereinander so vernetzt,
    dass alle Funktionen des Modells ein Ganzes ergeben. Für viele Fragenstellungen
    werden umfangreiche Modelle mit einem komplexen Verhalten benötigt. Andererseits
    steigt mit zunehmender Größe und Komplexität des Simulationsmodells auch der Modellierungsaufwand,
    die Fehleranfälligkeit, die Laufzeit und der Interpretationsaufwand bei der Ergebnisauswertung.
    Fehler bei der Modellbildung führen bei der Simulation zu Fehlinterpretationen
    und falschen Ergebnissen.\r\nEinen wesentlichen Anteil daran hat die Gestaltung
    der Benutzungsschnittstelle: Das übliche, wenig intuitive WIMP-Interface (Windows,
    Icons, Mouse, Pointer) erfordert sehr gut geschulte Benutzer, sodass die Erzeugung
    der meist komplexen Simulationsmodelle mit großen Zeitaufwand verbunden ist. Die
    Präsentation der Simulationsergebnisse erfolgt in Form von Wertetabellen und zweidimensionalen,
    abstrakten Darstellungen des Fertigungssystems. Für die Simulationsexperten erscheint
    dies ausreichend, für ein aus verschiedenen Bereichen und Disziplinen zusammengesetztes
    Planungsteam ist das aber nicht akzeptabel. So können Fehlinterpretationen aufgrund
    der unklaren Darstellungen auftreten.\r\nDurch eine durchgängige Unterstützung
    von der Modellierung über die Ausführung bis zur Analyse von Simulationen durch
    Augmented-Reality und Virtual-Reality werden viele dieser Probleme überwunden
    aber viele neue Probleme entstehen.\r\nMarktgängige Simulatoren unterstützen zwar
    z.T. schon Virtual Reality; eine durchgängige Simulationsunterstützung wird aber
    in der Virtuellen Umgebung nicht geboten. Argumented Reality-Komponenten sind
    bisher nicht bekannt.\r\nIn diesem Artikel werden nach einer Analyse der benötigten
    Technologien die Nutzenpotentiale insb. durch den Einsatz von AR ausgelotet.\r\n@eng"
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Matthias
      foaf_name: Fischer, Matthias
      foaf_surname: Fischer
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=146
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Michael
      foaf_name: Grafe, Michael
      foaf_surname: Grafe
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Carsten
      foaf_name: Matysczok, Carsten
      foaf_surname: Matysczok
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Bengt
      foaf_name: Mueck, Bengt
      foaf_surname: Mueck
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Michael
      foaf_name: Schoo, Michael
      foaf_surname: Schoo
  bibo_volume: 5
  dct_date: 2003^xs_gYear
  dct_language: eng
  dct_publisher: Shaker Verlag@
  dct_title: Virtual and Augmented Reality Support for Discrete Manufacturing System
    Simulation@
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