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_id: '33435'
abstract:
- lang: eng
  text: '<jats:p> Zusammenfassung. Die Relevanz von Peers für die Entwicklung von
    Jugendlichen konnte in verschiedenen Studien bereits bestätigt werden. Im Unterricht
    zeigt sich dies u.a. durch höhere situative Motivation und Freude sowie geringerem
    Stressempfinden während sozialer Interaktionen mit Mitschülerinnen und -schülern
    verglichen mit Einzelarbeitssituationen. Allerdings stellte sich auch heraus,
    dass Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten Schwierigkeiten im Knüpfen und
    Aufrechterhalten von sozialen Kontakten und Freundschaften haben. Während in bisherigen
    Studien Verhalten als dichotome Variable untersucht wurde, wird hier ein dimensionaler,
    personzentrierter Ansatz zur Identifizierung von Gruppen mit heterogenen Verhaltensweisen
    verfolgt. Ziel dieses Beitrags ist daher die Untersuchung von Effekten sozialer
    Interaktionen im Unterricht auf das emotionale Erleben von Jugendlichen mit heterogenen
    Verhaltensweisen. Zudem wird ein möglicher Moderationseffekt der Klassenkomposition
    in Bezug auf das Verhalten überprüft. Hierzu wurden N = 719 Schülerinnen und Schülern
    der fünften und sechsten Jahrgangsstufe unter Verwendung der experience sampling
    method zu zwei bis drei Messzeitpunkten pro Tag an fünf aufeinanderfolgenden Schultagen
    zu ihrem aktuellen emotionalen Erleben und ihrem sozialen Kontext befragt. Insgesamt
    lagen 8870 „Momentaufnahmen“ des emotionalen Erlebens und von Unterrichtssituationen
    vor. Auf der Grundlage von Verhaltenseinschätzungen durch Lehrpersonen wurden
    mittels latenter Profilanalysen drei Profiltypen innerhalb der Schülerschaft identifiziert:
    Jugendliche mit adaptivem, internalisierendem und externalisierendem Verhalten.
    Ergebnisse von Multilevel-Strukturgleichungsmodellen zeigen, dass Jugendliche
    in Unterrichtssituationen, in denen sie mit ihren Peers interagieren (z.B. in
    Partner- oder Gruppenarbeiten), motivierter und weniger gestresst sind als in
    Einzelsituationen. Für Jugendliche mit externalisierendem oder internalisierendem
    Verhalten ist dieser Effekt stärker ausgeprägt. Die geringfügigen, jedoch nicht
    signifikanten differenziellen moderierenden Effekte verweisen zudem darauf, dass
    der Zusammenhang des emotionalen Erlebens und der Peerinteraktionen für Jugendliche
    nicht durch ihr Klassenumfeld in Bezug auf prosoziales oder problematisches Verhalten
    moderiert wird. Die Ergebnisse werden sowohl methodisch als auch inhaltlich diskutiert,
    unter anderem in Bezug auf die Frage, ob und inwiefern Peers Quellen aktueller
    Motivation im Unterricht darstellen. </jats:p>'
alternative_title:
- Wie Jugendliche mit heterogenen Verhaltensweisen Peerinteraktionen in                Abhängigkeit
  des behavioralen Klassenumfeldes erleben
author:
- first_name: Margarita
  full_name: Knickenberg, Margarita
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  full_name: Zurbriggen, Carmen
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citation:
  ama: Knickenberg M, Zurbriggen C, Schmidt P. Peers als Quelle aktueller Motivation?
    <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>. Published online 2020:1-15. doi:<a
    href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">10.1024/1010-0652/a000292</a>
  apa: Knickenberg, M., Zurbriggen, C., &#38; Schmidt, P. (2020). Peers als Quelle
    aktueller Motivation? <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, 1–15. <a
    href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292</a>
  bibtex: '@article{Knickenberg_Zurbriggen_Schmidt_2020, title={Peers als Quelle aktueller
    Motivation?}, DOI={<a href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">10.1024/1010-0652/a000292</a>},
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  chicago: Knickenberg, Margarita, Carmen Zurbriggen, and Philipp Schmidt. “Peers
    als Quelle aktueller Motivation?” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>,
    2020, 1–15. <a href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292</a>.
  ieee: 'M. Knickenberg, C. Zurbriggen, and P. Schmidt, “Peers als Quelle aktueller
    Motivation?,” <i>Zeitschrift für Pädagogische Psychologie</i>, pp. 1–15, 2020,
    doi: <a href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">10.1024/1010-0652/a000292</a>.'
  mla: Knickenberg, Margarita, et al. “Peers als Quelle aktueller Motivation?” <i>Zeitschrift
    für Pädagogische Psychologie</i>, Hogrefe Publishing Group, 2020, pp. 1–15, doi:<a
    href="https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000292">10.1024/1010-0652/a000292</a>.
  short: M. Knickenberg, C. Zurbriggen, P. Schmidt, Zeitschrift für Pädagogische Psychologie
    (2020) 1–15.
date_created: 2022-09-17T09:18:42Z
date_updated: 2022-09-17T09:23:22Z
doi: 10.1024/1010-0652/a000292
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keyword:
- Developmental and Educational Psychology
language:
- iso: ger
page: 1-15
publication: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie
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  issn:
  - 1010-0652
  - 1664-2910
publication_status: published
publisher: Hogrefe Publishing Group
status: public
title: Peers als Quelle aktueller Motivation?
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