@inbook{34490,
  abstract     = {{In diesem Beitrag wird die Frage diskutiert, ob und welche diagnostischen Konzepte in einem inklusiven Schulsystem umgesetzt werden können und sollten und welche Konsequenzen sich daraus für die Erforschung inklusiver Modelle und Praktiken ergeben. Einem historischen Abriss über die Entwicklung unterschiedlicher diagnostischer Perspektiven hinsichtlich der Feststellung sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs folgt eine kritische Diskussion unter den Stichworten Statusdiagnostik versus Prozessdiagnostik. Vor diesem Hintergrund werden Einsatzbereiche, Vorzüge und Nachteile von formellen und informellen Verfahren aus inklusions- und sonderpädagogischer Perspektive betrachtet. Anschließend erfolgt eine Systematisierung unterschiedlicher Zielsetzungen (sonder-)pädagogischer Diagnostik unter besonderer Berücksichtigung ihrer Einsatzbereiche und Umsetzungsformen. Deren möglicher Informationsgehalt sowie die jeweiligen Konsequenzen für empirische Studien in der Bildungsforschung werden zum Abschluss diskutiert.
}},
  author       = {{Neumann, Phillip and Lütje-Klose, Birgit}},
  booktitle    = {{Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Schulleistungserhebungen}},
  editor       = {{Gresch, Cornelia and Kuhl, Poldi and Grosche, Michael and Sälzer, Christine and Stanat, Petra}},
  isbn         = {{9783658276072}},
  keywords     = {{Inklusion, Diagnostik, Kategorisierung, De-Kategorisierung}},
  pages        = {{3--28}},
  publisher    = {{Springer Fachmedien Wiesbaden}},
  title        = {{{Diagnostik in inklusiven Schulen – zwischen Stigmatisierung, Etikettierungs-Ressourcen-Dilemma und förderorientierter Handlungsplanung}}},
  doi          = {{10.1007/978-3-658-27608-9_1}},
  year         = {{2020}},
}

