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  bibo_abstract:
  - Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam es in Paderborn zu einem Stadtumbau. Unter
    der Regierung des Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg (1661–1683) wurden drei
    neue Kirchen errichtet, eine ältere erhielt eine neue Fassade. Das machte alle
    vier zu städtebaulichen Dominanten – nicht nur durch Größe und Positionierung,
    sondern weil sie die Barockfassade in Paderborn einführten und damit die Kirchen
    in ein neues Verhältnis zum städtischen Raum rückten. Gestaltet als Schaufronten
    vor bühnenartigen Vorplätzen, trugen die Fassaden dazu bei, die vorher auf die
    Innenräume beschränkte Heiligenverehrung in den Stadtraum hinaus zu wenden und
    auch im Alltag vor Augen zu stellen. Zugleich wurde ein neuer Prozessionsweg geschaffen,
    der die Verehrung aller Kirchenpatrone zusammenführte und zu einer Aufgabe für
    die gesamte Stadt machte. Über Wallfahrtskapellen bezog man das Umland mit ein.
    Das gesamte Fürstbistum wurde geheiligt. Der politische Sinn war, es nach den
    Erschütterungen des Dreißigjährigen Kriegs im Innern neu zu begründen und nach
    außen sakrosankt zu machen.</jats:p>@eng
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Johannes
      foaf_name: Süßmann, Johannes
      foaf_surname: Süßmann
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=16220
    orcid: 0000-0001-5716-0863
  bibo_doi: 10.14361/9783839466117-009
  dct_date: 2023^xs_gYear
  dct_isPartOf:
  - http://id.crossref.org/issn/9783837666113
  - http://id.crossref.org/issn/9783839466117
  dct_language: ger
  dct_publisher: Bielefeld University Press / transcript Verlag@
  dct_title: Gebaute Heiligung. Wie Stadtumbau und Heiligenverehrung des späten 17.
    und frühen 18. Jahrhunderts Paderborn in eine heilige Stadt verwandelten@
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