{"publisher":"Vandenhoeck & Ruprecht","language":[{"iso":"ger"}],"type":"book_chapter","place":"Göttingen","editor":[{"full_name":"Markewitz, Friedrich","last_name":"Markewitz","first_name":"Friedrich"},{"full_name":"Scholl, Stefan","first_name":"Stefan","last_name":"Scholl"},{"full_name":"Schubert, Katrin","last_name":"Schubert","first_name":"Katrin"},{"full_name":"Wilk, Nicole M.","last_name":"Wilk","first_name":"Nicole M."}],"volume":3,"status":"public","date_created":"2024-05-08T07:22:53Z","abstract":[{"lang":"ger","text":"Invektivitäts-, Aggressions- und Gewaltpraktiken sind als sozial-kommunikative zugleich\r\nuniverselle Phänomene. Als kommunikative Praktiken bestimmt, können sie direkte An-\r\ngriffe, z. B. in Form rassistischer und sexistischer Kommentare, aber auch indirektere\r\nFormen und Muster der Ab- wie Ausgrenzung umfassen. Ziel des Beitrags ist die Erfassung,\r\nEinordnung und Kategorisierung kommunikativer Invektivitätshandlungen in den tex-\r\ntuellen Kommunikaten Martin Heideggers. Die Linguistik kann in diesem Kontext pro-\r\nduktiv dazu beitragen, die Umfassenheit, Ausdifferenziertheit und strukturelle Relevanz\r\nder Invektivitäts- wie Gewaltsprachhandlungen als kommunikative Praktiken dieses Phi-\r\nlosophen aufzuarbeiten und würde dahingehend auf bestehende Forschungsdesiderata\r\nreagieren, da sich trotz der Affinität Heideggers zu Fragen des Sprachlichen bisher kaum\r\nsprachwissenschaftliche Analysen finden, die Heidegger(s Schriften) zum Analysegegen-\r\nstand hatten. Dabei sollen nicht nur explizite Formen kommunikativen Invektivitätshan-\r\ndelns erfasst werden, sondern ebenso indirektere Formen der Exklusion und Antihuma-\r\nnität, die als Teil des differenzphilosophischen Programms Heideggers als Ausgrenzungs-\r\nerfahrungen reflektiert werden können."}],"main_file_link":[{"url":"https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737016124","open_access":"1"}],"intvolume":" 3","publication":"Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus","year":"2023","oa":"1","date_updated":"2024-05-08T07:23:04Z","author":[{"first_name":"Friedrich","last_name":"Markewitz","full_name":"Markewitz, Friedrich","id":"67227"}],"citation":{"chicago":"Markewitz, Friedrich. “„Die Juden ‘leben’ bei ihrer betont rechnerischen Begabung am längsten schon nach dem Rasseprinzip, weshalb sie sich auch am heftigsten gegen die uneingeschränkte Anwendung zur Wehr setzen“ - Pragmalinguistische Perspektiven auf kommunikative Ausgrenzungs- und Invektivitätspraktiken in der veröffentlichen wie unveröffentlichten textgebundenen Kommunikation Martin Heideggers.” In Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus, edited by Friedrich Markewitz, Stefan Scholl, Katrin Schubert, and Nicole M. 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