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<titleInfo><title>„Die Juden &apos;leben&apos; bei ihrer betont rechnerischen Begabung am längsten schon nach dem Rasseprinzip, weshalb sie sich auch am heftigsten gegen die uneingeschränkte Anwendung zur Wehr setzen“ - Pragmalinguistische Perspektiven auf kommunikative Ausgrenzungs- und Invektivitätspraktiken in der veröffentlichen wie unveröffentlichten textgebundenen Kommunikation Martin Heideggers</title></titleInfo>


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<abstract lang="ger">Invektivitäts-, Aggressions- und Gewaltpraktiken sind als sozial-kommunikative zugleich
universelle Phänomene. Als kommunikative Praktiken bestimmt, können sie direkte An-
griffe, z. B. in Form rassistischer und sexistischer Kommentare, aber auch indirektere
Formen und Muster der Ab- wie Ausgrenzung umfassen. Ziel des Beitrags ist die Erfassung,
Einordnung und Kategorisierung kommunikativer Invektivitätshandlungen in den tex-
tuellen Kommunikaten Martin Heideggers. Die Linguistik kann in diesem Kontext pro-
duktiv dazu beitragen, die Umfassenheit, Ausdifferenziertheit und strukturelle Relevanz
der Invektivitäts- wie Gewaltsprachhandlungen als kommunikative Praktiken dieses Phi-
losophen aufzuarbeiten und würde dahingehend auf bestehende Forschungsdesiderata
reagieren, da sich trotz der Affinität Heideggers zu Fragen des Sprachlichen bisher kaum
sprachwissenschaftliche Analysen finden, die Heidegger(s Schriften) zum Analysegegen-
stand hatten. Dabei sollen nicht nur explizite Formen kommunikativen Invektivitätshan-
delns erfasst werden, sondern ebenso indirektere Formen der Exklusion und Antihuma-
nität, die als Teil des differenzphilosophischen Programms Heideggers als Ausgrenzungs-
erfahrungen reflektiert werden können.</abstract>

<originInfo><publisher>Vandenhoeck &amp; Ruprecht</publisher><dateIssued encoding="w3cdtf">2023</dateIssued>
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<short>F. Markewitz, in: F. Markewitz, S. Scholl, K. Schubert, N.M. Wilk (Eds.), Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus, Vandenhoeck &amp;#38; Ruprecht, Göttingen, 2023, pp. 207–240.</short>
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<mla>Markewitz, Friedrich. “„Die Juden ‘leben’ bei ihrer betont rechnerischen Begabung am längsten schon nach dem Rasseprinzip, weshalb sie sich auch am heftigsten gegen die uneingeschränkte Anwendung zur Wehr setzen“ - Pragmalinguistische Perspektiven auf kommunikative Ausgrenzungs- und Invektivitätspraktiken in der veröffentlichen wie unveröffentlichten textgebundenen Kommunikation Martin Heideggers.” &lt;i&gt;Kommunikative Praktiken im Nationalsozialismus&lt;/i&gt;, edited by Friedrich Markewitz et al., vol. 3, Vandenhoeck &amp;#38; Ruprecht, 2023, pp. 207–40.</mla>
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