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res:
  bibo_abstract:
  - "Textsorten sind ein Begriff der Alltagssprache: Was darunter zu verstehen ist,
    ist\r\nSprecher*innen grob geläufig. Geht es allerdings darum, das Wesen von Textsorten
    und die\r\nKriterien ihrer Differenzierung zu beschreiben, bleiben auch nach langjähriger\r\nfachwissenschaftlicher
    Diskussion innerhalb der Linguistik noch immer viele Fragen offen.\r\nAuseinandersetzungen
    mit dem Gegenstand erfolgten zunächst anhand sehr überschaubarer\r\nMengen von
    Textbeispielen und nur selten im Kontrast verschiedener Textsorten. Mit dem\r\nVorhandensein
    großer Korpora jedoch ist es nun möglich, viele Vertreter einer Textsorte mit\r\nautomatisierten
    Verfahren und im Vergleich mit großen Korpora anderer Textsorten auf ihre\r\nkonstitutiven
    Merkmale hin zu untersuchen. Zudem stehen mittlerweile zahlreiche Tools und\r\nWerkzeuge
    zur Verfügung, die die automatische Sprachverarbeitung ermöglichen bzw. die\r\nmanuelle
    Erschließung des Materials mittels Annotation unterstützen. Trotzdem dürfen die\r\ndaraus
    sich ergebenden methodischen Möglichkeiten in ihrer Leistungsfähigkeit auch nicht\r\nüberschätzt
    werden. Quantitatives muss an qualitatives, automatisches an manuelles Arbeiten\r\nrückgekoppelt
    werden und vice versa, um belastbare Ergebnisse zu erzielen – und es bleibt das\r\nSpannungsfeld
    zwischen der kritischen Masse und den Grenzen der Fehlertoleranz.\r\nIm Projekt
    t.evo (DFG, 2019–2022) wird genau diese Synthese angestrebt. Ziel ist, anhand
    von\r\nKorpora erbaulicher Textsorten des 17. und 18. Jhs. sowie der Pressekommunikation
    des 19.\r\nund 20. Jhs. (die jeweils als Massenmedium ihrer Zeit gelten können)
    möglichst\r\nallgemeingültige Kriterien zur Textsortendifferenzierung herauszuarbeiten.
    Hierzu wurden in\r\nRückgriff auf den fachwissenschaftlichen Diskurs verschiedene
    Dimensionen festgelegt, in\r\ndenen die musterhaften Erscheinungen verschiedener
    Textsorten sichtbar und somit\r\nanalysierbar gemacht werden sollen. Dabei bedienen
    wir uns sowohl automatisierter als auch\r\nrein manueller Zugänge zum Korpusmaterial
    und kombinieren quantitative mit qualitativen\r\nAuswertungsweisen.\r\nUnser Vortrag
    wird in diese Arbeiten einführen und dabei nicht nur die einzelnen\r\nArbeitsschritte
    näher skizzieren, sondern auch Fallstricke der einzelnen Methoden und\r\nschließlich
    deren Verzahnung zugunsten einer zusammenhängenden Textsortenbeschreibung\r\neingehen.@ger"
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Christopher
      foaf_name: Georgi, Christopher
      foaf_surname: Georgi
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=78730
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Susanne
      foaf_name: Haaf, Susanne
      foaf_surname: Haaf
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: 'Frauke '
      foaf_name: 'Thielert, Frauke '
      foaf_surname: Thielert
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Linda
      foaf_name: Kirsten, Linda
      foaf_surname: Kirsten
  dct_date: 2021^xs_gYear
  dct_language: ger
  dct_title: Mixed Methods in Aktion – Das Projekt t.evo und die mehrdimensionale
    Annäherung an das Phänomen der Textsorte. Vortrag im Rahmen des Berliner DH-Kolloquiums
    an der BBAW (virtuell), 5. November 2021@
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