@article{57663,
  abstract     = {{<jats:p>Software-Apps sind inzwischen zentraler Bestandteil des alltäglichen Lebens. Vor dem Hintergrund dieser umfassenden Digitalisierung des Sozialen fragt der Beitrag danach, welche Selbstverhältnisse und generationalen Beziehungen durch Erziehungs- und Schwangerschaftsapps konstruiert und adressiert werden, welche normierenden Effekte diese Apps haben und welche Themen ausgeklammert werden. Der Beitrag beruht auf einer qualitativen Analyse von 55 Inhaltsbeschreibungen von Schwangerschafts- und Erziehungsapps aus App-Stores. Wir zeigen, dass neben hetero- und geschlechternormativen Adressierungen Schwangere und Eltern als vorausschauende Subjekte adressiert werden, die im Sinne einer antizipatorischen Risikologik insbesondere mit einem Regime des Upto- Date- bzw. Alert-sein-Müssens und einer ‚Pflicht zum Wissen‘ konfrontiert sind. Der Handlungsdruck, der auf diese Weise erzeugt wird, geht zugleich mit dem Versprechen einher, diese Aufgaben an die App abgeben zu können.</jats:p>}},
  author       = {{Sänger, Eva and Langer, Antje and Carstensen, Tanja}},
  issn         = {{1868-7245}},
  journal      = {{GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft}},
  number       = {{1-2014}},
  pages        = {{115--132}},
  publisher    = {{Verlag Barbara Budrich GmbH}},
  title        = {{{Die Pflicht, up-to-date zu sein. Adressierungen (werdender) Eltern durch Schwangerschafts- und Erziehungsapps}}},
  doi          = {{10.3224/gender.v16i1.09}},
  volume       = {{16}},
  year         = {{2024}},
}

