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res:
  bibo_abstract:
  - "Als Rilke im Frühjahr 1911 eine zuvor begonnene Afrika-Reise mit einem Nildampfer
    von Thomas Cook\r\nin Ägypten fortsetzt, wird ihm schnell klar, dass das Tempo
    des Massentourismus in Konflikt mit seinen\r\nSehbedürfnissen kommt. Der touristische
    Blick entsteht in zeitlicher und gedanklicher Nähe zum Kolonialismus\r\nund führt
    eine Form eurozentrisch-hegemonialer Weltbeherrschung vor ‒ wobei der Tourist\r\nals
    Typus auch im Inland schon im 19. Jahrhundert dem Reisenden als Negativfigur entgegengestellt\r\nwird.
    Entgegen gegenwärtiger Werbestrategien ist auch der Kulturtourismus von seinen
    Anfängen her\r\nnicht frei von Elementen des Massentourismus und eines die Fremde
    beherrschenden Blicks. Dass eine\r\nimmer schon vorgeprägte Erwartungshaltung
    die erwartete Erschütterung erschwert, wird Rilke auf seiner\r\nReise deutlich,
    die er nicht zuletzt durch die Ägypten-Reise seiner Frau vorbereitet hat. So versucht\r\ner
    den Ambivalenzen des industrialisierten Kulturtourismus zu entkommen und empfindet
    am Ende\r\ndoch nur die strukturelle Untragbarkeit der touristischen Situation,
    die schon vor der Reise durch die\r\nHoffnung auf authentisches Erleben hoffnungslos
    kontaminiert ist.@eng"
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Swen
      foaf_name: Schulte Eickholt, Swen
      foaf_surname: Schulte Eickholt
  bibo_doi: 10.17619/UNIPB/1-2182
  bibo_volume: 2
  dct_date: 2025^xs_gYear
  dct_isPartOf:
  - http://id.crossref.org/issn/2943-3010
  dct_language: ger
  dct_publisher: INDIGO@
  dct_title: Das Gesicht des Weltalls anschauen. Rilkes Ägypten-Reise und der Kulturtourismus@
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