{"year":"2020","citation":{"ama":"Dankers R. Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern.; 2020. doi:doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015","chicago":"Dankers, Rhea. Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern, 2020. https://doi.org/doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015.","ieee":"R. Dankers, Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern. 2020.","apa":"Dankers, R. (2020). Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern. https://doi.org/doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015","short":"R. Dankers, Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern, 2020.","mla":"Dankers, Rhea. Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern. 2020, doi:doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015.","bibtex":"@book{Dankers_2020, title={Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern}, DOI={doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015}, author={Dankers, Rhea}, year={2020} }"},"page":"106","title":"Energy-Misreporting in der NVS II: Identifikation, Charakteristika und Auswirkungen von Low-Energy-Reportern","main_file_link":[{"open_access":"1","url":"https://digital.ub.uni-paderborn.de/hs/content/titleinfo/3429655"}],"doi":"doi.org/10.17619/UNIPB/1-1015","date_updated":"2026-03-03T12:36:11Z","oa":"1","date_created":"2026-02-26T08:24:03Z","supervisor":[{"first_name":"Helmut","last_name":"Heseker","full_name":"Heseker, Helmut"}],"author":[{"last_name":"Dankers","id":"64668","full_name":"Dankers, Rhea","first_name":"Rhea"}],"abstract":[{"text":"82 Kurzfassung - Abstract\r\n8 KURZFASSUNG - ABSTRACT\r\nKurzfassung\r\nHintergrund: Ein weit verbreitetes Problem, welches im Zusammenhang mit Ernährungserhebungen auftritt und\r\nzu systematischen Verzerrungen führt, ist das sogenannte Misreporting. Um diesem Problem in groß angelegten\r\nernährungsepidemiologischen Studien zu begegnen und LER zu identifizieren, wurden verschiedene statistische\r\n(Schätz-)Methoden entwickelt. Ziel der vorliegenden Studie war es, Misreporting zu identifizieren und LER hinsicht-\r\nlich ihrer soziodemografischen Merkmale zu beschreiben. Weiterhin sollte untersucht werden, ob bestimmte Le-\r\nbensmittelgruppen besonders von Low-energy-reporting betroffen sind und welchen Einfluss dies auf die Nähr-\r\nstoffzufuhr der Bevölkerung hat.\r\nMethoden: Datengrundlage bilden 943 Wiegeprotokolle der NVS II. Anhand verschiedener Schätzgleichungen\r\nwurden LER identifiziert. Unterschiede im Lebensmittelverzehr wurden absolut und adjustiert für die Energiezufuhr\r\nuntersucht. Die Nährstoffversorgung wurde mit den D-A-CH-Referenzwerten verglichen.\r\nErgebnisse: Die Prävalenz für Misreporting war abhängig von der angewandten Vorgehensweise zur Identifika-\r\ntion von Misreporting. Unter Verwendung des Goldberg-Cut-offs mit der Müller-Gleichung stieg die Wahrschein-\r\nlichkeit für Low-energy-reporting durch Übergewicht. Ebenso neigten eher Frauen und jüngere Personen aus der\r\nMittelschicht bzw. unteren Mittelschicht dazu, ihr Essverhalten nicht plausibel zu protokollierten. LER protokollierten\r\nim Verhältnis zur Energiezufuhr weniger Backwaren, Nüsse und Samen, Süßigkeiten, tierische Fette sowie Bier,\r\nWein und Sekt. LER hatten eine höhere Energiezufuhr aus Proteinen und absolut betrachtet war die Makro- und\r\nMikronährstoffzufuhr sowie die Ballaststoffzufuhr von LER signifikant kleiner. Nach Adjustierung für die protokol-\r\nlierte Energizufuhr war die Ernährung der LER (für die meisten Mikronährstoffe) allerdings nährstoffdichter. Der\r\nAnteil derer, die die D-A-CH-Referenzwerte für die verschiedenen Mikronährstoffe nicht erreichen, war unter den\r\nLER signifikant höher.\r\nFazit: Da in Studien zu Misreporting unterschiedliche Methoden zur Identifikation sowie zum Umgang mit LER\r\nangewandt werden, sind die Ergebnisse sind z. T. nicht konsistent. Dass Misreporting mit einem höheren Körper-\r\ngewicht assoziiert ist und, dass überproportional fett- und zuckerreiche Lebensmittel betroffen sind, wird durch viele\r\nStudien bestätigt. Ebenso zeigen mehrere Studien, dass es durch Low-energy-reporting zu einer Überschätzung\r\neiner nichtadäquaten Mikronährstoffzufuhr kommt. Für künftige Studien ist es sinnvoll einheitliche Standards zur\r\nIdentifikation von Misreporting, wie sie durch die EFSA formuliert werden, anzuwenden, die körperliche Aktivität\r\nobjektiv zu erfassen und vor allem Misreporting zu minimieren. Hierzu kann das Potential der Informations- und\r\nKommunikationstechnologie genutzt werden.","lang":"ger"}],"status":"public","type":"dissertation","language":[{"iso":"ger"}],"_id":"64653","user_id":"64668"}