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res:
  bibo_abstract:
  - "Obwohl die Lehrerkooperation seit mehreren Jahrzehnten als Merkmal „guter Schulen“
    identifiziert ist, kann die empirische Befundlage im Hinblick auf ihre sinnvolle
    und wünschenswerte Ausprägung nicht als hinreichend gesichert angesehen werden.
    Bauer (2004) wirft sogar in einem neueren Übersichtsartikel die Frage auf, ob
    Kooperation an der Schulform Gymnasium überhaupt sein müsse. \r\nIm Rahmen einer
    explorativen Studie über Schulkultur als Kontext naturwissenschaftlichen Lernens
    wurde eine detaillierte Fragebogenerhebung zur Ermittlung der unterrichtsbezogenen
    Kooperation aller Lehrkräfte der Fächer Biologie, Chemie und Physik an insgesamt
    sechzehn Gymnasien durchgeführt. Ebenfalls ermittelt wurden ausgewählte unterrichtsmethodische
    Präferenzen dieser Lehrkräfte sowie die relative Schuleffektivität auf der Basis
    eines naturwissenschaftlichen Leistungstests in der 9. Klassenstufe. Der theoretische
    Ausgangspunkt der Untersuchung liegt in der Konzeption von Kooperation als konstruktive,
    wesentlich auf Kommunikation und Koordination beruhender Zusammenarbeit mindestens
    zweier Lehrkräfte zur Erreichung gemeinsamer Ziele. Demgemäß verbinden Lehrkräfte
    mit ihrer Investition in kooperative Strukturen die Erwartung an einen Kooperationsgewinn.
    Letzterer wird in der vorliegenden Untersuchung anhand des Hilfreichseins kollegialer
    Impulse operationalisiert. \r\nDie Ausprägung mehrerer handlungsbezogener Aspekte
    der unterrichtsbezogenen Kooperation erweist sich im Schnitt und erwartungsgemäß
    als gering. Dennoch lassen sich anhand fokussierter Charakterisierungen gymnasiale
    Naturwissenschaftskollegien mit einer vielgestaltigen Lehrerkooperation beschreiben.
    Ergänzende Zusammenhangsanalysen zeigen, dass die unterrichtsbezogene Lehrerkooperation
    mit eher „progressiven“ Unterrichtsstrategien positiv und mit eher „traditionellen“
    Methoden negativ korreliert ist. Zwei Elemente der unterrichtsbezogenen Lehrerkooperation
    erweisen sich darüber hinaus als positiv assoziiert mit der fachbezogenen Schuleffektivität.\r\nImplikationen
    für die künftige Forschung zur Lehrerkooperation ergeben sich vor allem im Hinblick
    auf die Bewertungsdifferenz zwischen zufriedenheitsbezogenen und handlungsbezogenen
    Konstrukten. In Bezug auf die Schulentwicklungsforschung sowie die Schulpraxis
    liefert die Untersuchung vor allem Anlass zur Diskussion des wünschenswerten Mindestniveaus
    unterrichtsbezogener Lehrerkooperation. \r\n\r\nNeben einer Darlegung des theoretischen
    Hintergrunds sowie der empirischen Ergebnisse liefert der Vortrag eine Einordnung
    der Befunde in die aktuelle Schul- und Unterrichtsforschung.@ger"
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Harry
      foaf_name: Kullmann, Harry
      foaf_surname: Kullmann
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=77972
    orcid: 0000-0001-5488-5105
  dct_date: 2009^xs_gYear
  dct_language: ger
  dct_title: Unterrichtsbezogene Lehrerkooperation an Gymnasien. Fallbeispiele und
    Wirkungsanalysen im Hinblick auf Didaktik und Schülerleistungen@
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