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res:
  bibo_abstract:
  - Produktfälschungen stellen die Industrie vor große Herausforderungen, da sie das
    Risiko eines Reputationsverlustes für die Produzenten bergen sowie im schlimmsten
    Fall die Sicherheit der Produktnutzer gefährden. Ein möglicher Ansatz, um Bauteilfälschungen
    z.B. in der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Automotive-Bereich künftig zu
    verhindern, besteht darin, einen unverwechselbaren, unumkehrbaren „Identifier“
    in das Originalbauteil zu integrieren. Dies könnte beispielsweise ein unsichtbarer
    magnetischer Bar- oder QR-Code sein, der während der Fertigung direkt in das Bauteil
    integriert wird. Die gezielte Beeinflussung der magnetischen Eigenschaften während
    des Fertigungsprozesses von Bauteilen durch die Umformtechnik stellt nach aktuellem
    Stand der Technik eine anspruchsvolle Herausforderung dar. Ein vielversprechender
    Forschungsansatz zur Lösung dieses Problems ist das Konzept der sogenannten Eigenschaftsregelung.
    Bei diesem Konzept werden die Bauteileigenschaften mittels intelligenter Sensoren
    direkt während der Fertigung gemessen und durch die Maschinenaktorik in den Prozess
    zurückgekoppelt. Dies ermöglicht eine dynamische Anpassung der Fertigungsparameter,
    um die gewünschten Eigenschaften des Bauteils zu erreichen. Dieser Beitrag beleuchtet
    am Beispiel des Drückwalzprozesses für metastabil-austenitischer Edelstähle, wie
    mit einer solchen Eigenschaftsregelung definierte und gradierte Eigenschaftsstrukturen
    z.B. zur Verhinderung von Produktfälschungen hergestellt werden können. Eine Hauptherausforderung
    bei der Entwicklung der Eigenschaftsregelung für das Drückwalzen metastabil-austenitischer
    Edelstähle ist insbesondere die Online-Messbarkeit des Gefüges in-situ im Prozess.
    Hierzu ist innerhalb der Eigenschaftsregelung eine indirekte, zerstörungsfreie
    Messung mittels einer neuartigen, intelligenten Softsensorik unabdingbar. Diese
    Sensorik besitzt eine charakteristische Dynamik und Ortsauflösung, welche mittelbar
    die Auflösung der geregelt erzeugten Gradierungen beeinflusst, d.h. die Schärfe
    der Abgrenzung zwischen martensitischen und nicht-martensitischen Bereichen. Dieser
    Aspekt wird Rahmen des vorliegenden Beitrags im Rahmen einer Simulationsstudie
    näher beleuchtet und ein Quervergleich zwischen Sensordynamik, Regelungsbandbreite
    und resultierenden und der erreichbaren Gradierungsauflösung gezogen. Insbesondere
    der letzte Aspekt ist von hoher Relevanz für einen etwaigen zukünftigen Technologietransfer
    der smarten, funktionsintegrierten Strukturen von der Forschung in die industrielle
    Anwendung.@ger
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Lukas
      foaf_name: Kersting, Lukas
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      foaf_surname: Walther
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  dct_language: ger
  dct_title: Das Drückwalzen mit Eigenschaftsregelung - mittels intelligenter Sensorik
    zu smarten, funktionsintegrierten Gradierungsstrukturen@
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