Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit

T. Jenert, in: Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf, 2012.

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7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) zum Thema "WISSENSCHAFT ALS BERUF – HEUTE. PERSPEKTIVEN DES AKADEMISCHEN NACHWUCHSES IN DER WISSENSGESELLSCHAFT" in Wien, vom 9. bis 11. Mai 2012 Abstractband
Abstract
In den vergangenen Jahren wurden viele Vermutungen über die "Wirkungen" von Bologna auf das Studieren geäussert: Schlagworte wie Verschulung oder Entwissenschaftlichung sind zu hören und Studierende stehen im Verdacht, ihr Studium eher als Credit-Point-Jagd denn interessengeleitet zu gestalten (z.B. Stegemann, 2007, o. S.; Schultheis, et al. 2008). Meist handelt es sich jedoch um anekdotischen Beschreibungen, bis auf wenige Ausnahmen fehlen empirisch belegte Erkenntnisse.1 Denn obschon Studierende seit langem Gegenstand der Forschung sind, ist bislang wenig darüber bekannt, wie sie den langfristigen Bildungsprozess eines ganzen Studiums gestalten. Vorwiegend wurde Lernen im engeren Sinne, das so genannte "Classroom Learning" untersucht (Aineley, 2008). Forschungsfokus. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie nimmt diese Forschungslücke auf und untersucht Zielvorstellungen und Handlungsstrategien Studierender bei der Bewältigung ihres Studienalltags in unterschiedlichen Bologna-konformen Studienprogrammen. Im Einzelnen wird gefragt, (1) welche Vorstellungen und Wahrnehmungen das Handeln Studierender prägen und (2) welche programmspezifischen Kontextbedingungen die Herausbildung dieser handlungsleitenden Charakteristika beeinflussen. Als theoretischer Rahmen wurde die so genannte Kulturpsychologie herangezogen, die Handeln als Resultat einer Wechselwirkung von individuell-psychischen Merk-malen und sozio-kulturell vermittelten Vorstellungen versteht (Shweder, 1991; Bruner, 1990).
Publishing Year
Conference
7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf)
Conference Location
Wien
Conference Date
2012-05-10 – 2012-05-11
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Jenert T. Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit. In: Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf; 2012.
Jenert, T. (2012). Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit. Presented at the 7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf), Wien: Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf.
@inproceedings{Jenert_2012, title={Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit}, publisher={Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf}, author={Jenert, Tobias}, year={2012} }
Jenert, Tobias. “Studienprogramme Als Hochschuldidaktische Gestaltungs-Und Untersuchungseinheit.” Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf, 2012.
T. Jenert, “Studienprogramme als hochschuldidaktische Gestaltungs-und Untersuchungseinheit,” presented at the 7. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf), Wien, 2012.
Jenert, Tobias. Studienprogramme Als Hochschuldidaktische Gestaltungs-Und Untersuchungseinheit. Gesellschaft für Hochschulforschung GfHf, 2012.

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