Ernährungsberatung und Ernährungs- therapie in Deutschland stärken: Evidenz, Qualifikation und Perspektiven

B. Renner, B. Watzl, H. Hauner, A. Buyken, U. Nöthlings, K. Virmani, U. Brehme, I. Flöhrmann, U. Köpcke, U. Brink, A. Lambeck, E. Purucker, H. Hugot, J. Erdmann, S. Strehle, Ernährungsumschau 73 (2026).

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Renner, Britta; Watzl, Bernhard; Hauner, Hans; Buyken, AnetteLibreCat; Nöthlings, Ute; Virmani, Kiran; Brehme, Ute; Flöhrmann, Iris; Köpcke, Uta; Brink, Urte; Lambeck, Andrea; Purucker, Edmund
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Abstract
Ernährung ist ein zentraler modifizierbarer Einflussfaktor für zahlreiche nichtübertragbare Erkrankungen. Deutschland weist im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohe Gesundheitsausgaben auf, erreicht jedoch im OECD-Vergleich lediglich eine durchschnittliche Lebenserwartung. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Notwendigkeit, gesundheitsförderliche, präventive und krankheitsmodifizierende Maßnahmen systematisch zu stärken. Ernährungsbezogene Interventionen sollten dabei eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung einnehmen und in den Fokus rücken. Leitlinien empfehlen ernährungstherapeutische Interventionen bei zahlreichen Indikationen als integralen Bestandteil der Behandlung. Dennoch ist die strukturelle, finanzielle und wissenschaftliche Verankerung der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie im deutschen Gesundheitssystem weiterhin unzureichend. Mit der Aufnahme der Ernährungstherapie in die Heilmittel-Richtlinie im Jahr 2018 wurde ein wichtiger Schritt vollzogen; die Anerkennung ist jedoch bislang auf wenige Indikationen beschränkt. DGE, VDD, VDOE, VFED und QUETHEB fordern daher eine systematische Weiterentwicklung, u. a. durch: • Erweiterung der Heilmittel-Indikationen auf evidenzbasierter Grundlage • Förderung der Forschung zur Wirksamkeit von Ernährungsberatung und Ernährungstherapie Ernährungsberatung und Ernährungstherapie sind zwei komplementäre Ansätze einer modernen Gesundheitsversorgung. Gesundheitsförderung und Prävention schützen, indem sie das Risiko für Erkrankungen und Progression verringern; Therapie stabilisiert, behandelt und reduziert Komplikationen. Beide müssen strukturell und politisch gemeinsam gedacht werden.
Publishing Year
Journal Title
Ernährungsumschau
Volume
73
Issue
5
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Renner B, Watzl B, Hauner H, et al. Ernährungsberatung und Ernährungs- therapie in Deutschland stärken: Evidenz, Qualifikation und Perspektiven. Ernährungsumschau. 2026;73(5).
Renner, B., Watzl, B., Hauner, H., Buyken, A., Nöthlings, U., Virmani, K., Brehme, U., Flöhrmann, I., Köpcke, U., Brink, U., Lambeck, A., Purucker, E., Hugot, H., Erdmann, J., & Strehle, S. (2026). Ernährungsberatung und Ernährungs- therapie in Deutschland stärken: Evidenz, Qualifikation und Perspektiven. Ernährungsumschau, 73(5).
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Renner, Britta, Bernhard Watzl, Hans Hauner, Anette Buyken, Ute Nöthlings, Kiran Virmani, Ute Brehme, et al. “Ernährungsberatung Und Ernährungs- Therapie in Deutschland Stärken: Evidenz, Qualifikation Und Perspektiven.” Ernährungsumschau 73, no. 5 (2026).
B. Renner et al., “Ernährungsberatung und Ernährungs- therapie in Deutschland stärken: Evidenz, Qualifikation und Perspektiven,” Ernährungsumschau, vol. 73, no. 5, 2026.
Renner, Britta, et al. “Ernährungsberatung Und Ernährungs- Therapie in Deutschland Stärken: Evidenz, Qualifikation Und Perspektiven.” Ernährungsumschau, vol. 73, no. 5, 2026.

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