Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen

T. Brahm, K.-H. Gerholz, T. Jenert, in: 2012.

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Hintergrund / Kontext In der Hochschuldidaktik hat sich der traditionelle Ansatz, der sich auf das Individuum bezogene Aus- und Weiterbildungs- sowie Beratungsangebote konzentriert, weitgehend etabliert (Urban & Meister, 2010; Land, 2010; Dany, 2007). Allerdings sind diese Aktivitäten in Bezug auf die Bildungsqualität einer gesamten Hochschule oft wenig wirksam. Der Ansatz schlägt vor, hochschuldidaktische Initiativen auf mehreren Ebenen der Hochschule zu verankern: individuelle, programmbezogene und institutionelle Massnahmen (Jenert & Brahm, 2010; Brahm et al., 2010). Zielsetzung / Fragestellung Der Ansatz einer institutionsweiten Hochschulentwicklung wird vor dem Hintergrund einer aktuellen Erhebung zum Status Quo der Hochschuldidaktik diskutiert. Im Zentrum steht die Frage, wie, didaktische Initiativen in der Hochschule nachhaltig verankert werden können. Untersuchungsdesign / Datenerhebung und -auswertung In einer Online-Befragung wurden 32 Hochschuldidaktiker aus Deutschland und der Schweiz befragt. Zur Vertiefung wurden fünf telefonische Interviews durchgeführt. Die schriftlichen Befragungsdaten wurden mittels SPSS, die Interviews (nach der Transkription) inhaltsanalytisch ausgewertet. Erste Ergebnisse Die meisten hochschuldidaktischen Einrichtungen konzentrieren sich auf die Organisation und Durchführung von Qualifizierungsmassnahmen (für 71,9% der Befragten gehört dies zu den bedeutsamen Aufgaben). Dagegen wird die Unterstützung von Programmverantwortlichen oder der Hochschulleitung nur von einem Viertel der Befragten als wichtige Aufgabe erachtet. In den Interviews wird deutlich, dass nur wenige Ansätze bestehen, wie didaktische Initiativen in die gesamte Hochschule getragen werden können. Berufs- und wirtschaftspädagogische Relevanz Die ersten Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass das Feld der Hochschuldidaktik und -entwicklung bisher noch wenig strukturiert ist. Bestehende Ansätze der Berufs- und Wirtschaftspädagogik (z. B. Euler & Sloane, 1999; Gerholz et al., 2010; Gerholz, 2012) können einen Beitrag dazu leisten, didaktische Veränderungsinitiativen innerhalb der Hochschulen wirksamer und nachhaltiger zu gestalten.
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Conference
Herbsttagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
Conference Location
Paderborn
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Brahm T, Gerholz K-H, Jenert T. Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen. In: ; 2012.
Brahm, T., Gerholz, K.-H., & Jenert, T. (2012). Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen. Presented at the Herbsttagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Paderborn .
@inproceedings{Brahm_Gerholz_Jenert_2012, title={Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen}, author={Brahm, Taiga and Gerholz, Karl-Heinz and Jenert, Tobias}, year={2012} }
Brahm, Taiga, Karl-Heinz Gerholz, and Tobias Jenert. “Institutionsweite Hochschulentwicklung Als Neo-Institutionalistisches Phänomen,” 2012.
T. Brahm, K.-H. Gerholz, and T. Jenert, “Institutionsweite Hochschulentwicklung als neo-institutionalistisches Phänomen,” presented at the Herbsttagung der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Paderborn , 2012.
Brahm, Taiga, et al. Institutionsweite Hochschulentwicklung Als Neo-Institutionalistisches Phänomen. 2012.

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